KAISERKELLER

Nach ihrem Engagement im „Indra“ war der „Kaiserkeller“ die zweite Station der Beatles. Im Oktober und November 1960 spielten sie hier Nacht für Nacht sechs Stunden lang im stündlichen Wechsel mit Rory Storm & The Hurricanes, die damals in ihrer Heimat schon ein wenig bekannter waren. In dem Kellerlokal mit der morschen Holzbühne, bei der man ständig darauf achten musste, wohin man trat, wurden die Beatles zur lokalen Sensation. Viel zu verdienen gab es auch hier nicht: Der Besitzer des „Kaiserkellers“, Bruno Koschmider, zahlte ihnen 150 DM pro Woche. Aber dafür lernten sie hier zwei Menschen kennen, die für die spätere Bandgeschichte von großer Bedeutung waren: Astrid Kirchherr, die den Beatles die legendäre Pilzkopffrisur verpasste, und Ringo Starr, damals Schlagzeuger der Hurricanes. Heute ist im „Kaiserkeller“ unter der „Großen Freiheit 36“ immer noch der Rock zuhause, als Disco und als Konzerte, von Alternative und Indie über Metal bis hin zu Industrial und Gothic.

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