ASTRA ST. PAULI BRAUEREI

Astra gehört zum Kiez wie die Beatles. Rund um die Reeperbahn gibt es kaum eine Kneipe, die kein Astra Urtyp anbietet. Der Vorläufer des Astra trug den Namen Bavaria, und so hieß auch die Brauerei aus Altona, die es dort seit 1897 herstellte. Nach dem Ersten Weltkrieg fusionierte die Bavaria- mit der Actien-Brauerei aus St. Pauli. 1997 erfolgte die Übernahme durch die Holsten-Brauerei AG aus Altona, die das Werk schloss und den markanten „Astraturm“, eines der Wahrzeichen von St. Pauli, dessen Form an eine Biertulpe erinnerte, abreißen ließ. Nachdem Carlsberg die Marke übernahm, sorgte der Konzern 2018 im Zuge des Craftbeer-Booms dafür, dass endlich wieder auf dem Kiez Astra gebraut wurde: in einer Mikrobrauerei am Nobistor – allerdings nicht das Urtyp, sondern Spezialsorten wie „Keller Kalle“ und „Luden Lager“. Dazu gibt es eine rustikale Speisekarte für die kleine Stärkung zwischendurch. Inzwischen ist die „Astra St. Pauli Brauerei“ mit ihren Party-Events eine feste Größe auf dem Kiez.

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